Dorfentwicklung und Dorferneuerung in Rehringhausen

Im Jahre 1983 hat der Bund gemeinsam mit dem Land NRW Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Dorfentwicklung erlassen. Auf Antrag der CDU Fraktion im Rat der Stadt Olpe hat die Stadtverordnetenversammlung im Jahr 1985 beschlossen, die Dörfer des Stadtgebietes Olpe auf ihre Dorferneuerungswürdigkeit hin untersuchen zu lassen. Am 12.06.1987 beantragte die Stadt Olpe die Durchführung des Verfahrens in Rehringhausen beim Amt für Agrarordnung in Münster.
Das Landesamt für Agrarordnung beauftragte im November 1991 das Planungsbüro Bongarts & Partner mit der Ausfertigung eines Dorfentwicklungsplanes für Rehringhausen. Dieser Planungsentwurf wurde im November 1992 vorgelegt und ist in mehreren Dorfversammlung beraten und beschlossen worden.
Mit Erlaß vom 31.08.1993 hat das Landesamt für Agrarordnung Münster den Beschluß über das vereinfachte Flurbereinigungsverfahren erlassen.
Das Landesamt für Agrarordnung beauftragte im November 1991 das Planungsbüro Bongarts & Partner mit der Ausfertigung eines Dorfentwicklungsplanes für Rehringhausen. Dieser Planungsentwurf wurde im November 1992 vorgelegt und ist in mehreren Dorfversammlung beraten und beschlossen worden.
Mit Erlaß vom 31.08.1993 hat das Landesamt für Agrarordnung Münster den Beschluß über das vereinfachte Flurbereinigungsverfahren erlassen.

Ziel der Dorfentwicklung ist es, die Dorfstraßen und ihre Übergangsbereiche zu den Privatgrundstücken so zu gestalten, daß die ökologischen Verhältnisse und das Ortsbild verbessert werden. Hierzu sind Anpflanzungen mit heimischen Laubhölzern und eine Verringerung der versiegelten, das heißt der asphaltierten oder betonierten Flächen erfolgt. Der land- und forstwirtschaftliche Verkehr ist in der Planung berücksichtigt.

Die Dorfentwicklung beschränkte sich aber nicht nur auf bauliche, staatlich gelenkte Maßnahmen.
Mit Hilfe des Schützenvereins wurde ein neues Buswartehäuschen erstellt. Andreas Schnüttgen baute neue Tische und Bänke für die Dorfwiese. An zwei Dorfaktionstagen 1998 und 1999 wurden von den Kindern und Jugendlichen ein Weidentunnel und eine Weidenhütte gepflanzt, sowie Spielgeräte aufgestellt. Dazu wurde in der Nähe des Schützenplatzes eine Lagerhütte für Friedhofsmaterial und Schützenfestgegenstände errichtet.
Mit Hilfe des Schützenvereins wurde ein neues Buswartehäuschen erstellt. Andreas Schnüttgen baute neue Tische und Bänke für die Dorfwiese. An zwei Dorfaktionstagen 1998 und 1999 wurden von den Kindern und Jugendlichen ein Weidentunnel und eine Weidenhütte gepflanzt, sowie Spielgeräte aufgestellt. Dazu wurde in der Nähe des Schützenplatzes eine Lagerhütte für Friedhofsmaterial und Schützenfestgegenstände errichtet.

Ein besondere Dank gilt an dieser Stelle unserem ehemaligen Stadtverordneten und Ortsvorsteher Karl-Josef Ohm, sowie dem neuem Ortsvorsteher Bernd Schnüttgen.

( Rüdiger Schnüttgen)
Auszüge aus der Geschichte des Dorfes Rehringhausen
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1409. Der Ritter Coird von der Horst und seine Frau Paze von Plettenberg verkaufen am 31.01. des Jahres ihren Hof zu Rehringhausen an die Äbtissin Gertrud van Hamme, Kloster zu Drolshagen. Aber schon vor diesem Datum war der Ort besiedelt. In der Geschichte des Kirchspiels Kleusheim bezieht sich Herr Norbert Scheele u.a. auf A. Hömberg, der Rehringhausen als ältesten Ort im Kirchspiel Kleusheim bereits vor 800 n. Chr. vermutet.
Der Ortsname Rehringhausen ist in alten Schriftstücken als Rederinchhausen, Reerkusen, Rerckhausen, Reieringhausen oder Rerickusen zu finden.
Land und- Waldwirtschaft sowie Kupferbergbau im Stollen Kupferseifen waren die damaligen Einnahmequellen um die tägliche Ernährung zu sichern. Mit den gewonnenen Produkten konnte die Pacht des Hofes und der Ländereien beglichen werden.
In den laufenden Jahrhunderten vergrößerte sich das Dorf ständig. Zum einem lag es an dem Bergwerk Kupferseifen, wo viele einen sicheren Arbeitsplatz im Bergwerk oder in der Verhüttung fanden, zum anderen auch an der Durchgangsstraße die von Olpe nach Bilstein ging. Die Durchgangsstraße durch Rehringhausen stand vermutlich auch in Zusammenhang mit unserem Kirchenpatron St. Nikolaus, denn Nikolauskirchen wurden immer an wichtigen Fuhrwerken oder Handelsstraßen gebaut.
Bis 1809 bildete der Ort mit Stachelau, Lütringhausen und Siele die Bauernschaft Rehringhausen im Herzogtum Westfalen. Diese war dem Gericht Olpe unterstellt und wurde von Richtern verwaltet. In den Ortschaften waren Vorsteher und Gerichtsschöffen für die eigentliche Verwaltung bestimmt. 1802 kam die hessische Zeit und Westfalen kam an den Landgrafen und späteren Großherzog von Hessen Darmstadt. 1808 wurde die Bauernschaft Rehringhausen aufgelöst und Rehringhausen bildete mit Alten- und Neuenkleusheim die Gemeinde Kleusheim
Der Ortsname Rehringhausen ist in alten Schriftstücken als Rederinchhausen, Reerkusen, Rerckhausen, Reieringhausen oder Rerickusen zu finden.
Land und- Waldwirtschaft sowie Kupferbergbau im Stollen Kupferseifen waren die damaligen Einnahmequellen um die tägliche Ernährung zu sichern. Mit den gewonnenen Produkten konnte die Pacht des Hofes und der Ländereien beglichen werden.
In den laufenden Jahrhunderten vergrößerte sich das Dorf ständig. Zum einem lag es an dem Bergwerk Kupferseifen, wo viele einen sicheren Arbeitsplatz im Bergwerk oder in der Verhüttung fanden, zum anderen auch an der Durchgangsstraße die von Olpe nach Bilstein ging. Die Durchgangsstraße durch Rehringhausen stand vermutlich auch in Zusammenhang mit unserem Kirchenpatron St. Nikolaus, denn Nikolauskirchen wurden immer an wichtigen Fuhrwerken oder Handelsstraßen gebaut.
Bis 1809 bildete der Ort mit Stachelau, Lütringhausen und Siele die Bauernschaft Rehringhausen im Herzogtum Westfalen. Diese war dem Gericht Olpe unterstellt und wurde von Richtern verwaltet. In den Ortschaften waren Vorsteher und Gerichtsschöffen für die eigentliche Verwaltung bestimmt. 1802 kam die hessische Zeit und Westfalen kam an den Landgrafen und späteren Großherzog von Hessen Darmstadt. 1808 wurde die Bauernschaft Rehringhausen aufgelöst und Rehringhausen bildete mit Alten- und Neuenkleusheim die Gemeinde Kleusheim

Rehringhausen um 1900
Am 09.05.1969 war im Gasthof „Püttmann“ die letzte Sitzung der Gemeindevertretung Kleusheim. Danach kam es zur kommunalen Neugliederung und die Gemeinde Kleusheim gehörte ab 01.07.1969 zur Stadt Olpe.
Im Rahmen der Ausarbeitung „Dorfchronik Rehringhausen“ sind viele weitere positive wie schwierige Zeitepochen unseres Dorfes untersucht und detailliert ausgearbeitet worden.
Im Rahmen der Ausarbeitung „Dorfchronik Rehringhausen“ sind viele weitere positive wie schwierige Zeitepochen unseres Dorfes untersucht und detailliert ausgearbeitet worden.
Die Dorfschronik ist seit 2003 erhältlich.
Rüdiger Schnüttgen